In unmittelbarer Nähe zur Hauptstadt Berlin liegt die schöne Havelstadt Rathenow. Große Teile der Stadt wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört, daher ist Rathenow überwiegend durch Nachkriegsbauten geprägt. Dennoch wurden Denkmäler und Kirchen wieder aufgebaut und aufwendig saniert, um den Besuchern der Stadt einen Einblick in die Geschichte bieten zu können. Bekannt wurde die Stadt vor allem durch die Rathenower Optischen Werke aber auch die Bundesgartenschau. Zum kulturellen Zentrum Rathenows gehören neben einer Vielzahl an Museen, wie beispielsweise das Optikindustriemuseum, auch ein Theater sowie interessante Kunstausstellungen. Die zahlreichen gemütlichen Restaurants in der Altstadt laden zum Verweilen ein. Da Rathenow an der Havel liegt ist der Stadt die Möglichkeit zur Schifffahrt gegeben. Darüber hinaus können Ausflugsschiffe das umliegende Havelland erkunden. Auch eine Wanderung durch die schöne Natur rund um die Stadt bietet sich an.

Das barocke Sandsteindenkmal welches zu Ehren des Kurfürsten Friedrich Wilhelm errichtet wurde ist das größte in ganz Norddeutschland. Weiterhin kann der Bismarckturm sowie die St.-Marien-Andreas-Kirche besichtigt werden. Die Rathenower Altstadt sowie die Kirche wurden im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Zwar wurde sie später wieder aufgebaut, trotzdem sind einige sanierte Fachwerkhäuser und die Kirche die einzigen Gebäude, welche noch an die Zeiten vor dem Krieg erinnern.

Der Zweite Weltkrieg veränderte und prägte Rathenow sehr stark. Daher gehören zu den geschichtlichen Denkmälern der Stadt neben der Gedenkstätte für die antifaschistischen Widerstandskämpfer und dem Jüdischen Friedhof auch mehrere Gedenktafeln. Weiterhin wurde eine Gedenkstätte für Zwangsarbeiter und ihre Kinder errichtet. Einige der bekannten Söhne der Stadt sind der kommunistische Politiker Otto Weber und der ehemalige Fußballprofi Christian Beeck.